Lauterbach fürchtet, dass durch solche Veranstaltungen und die Wirkung der Bilder auf den Rest der Bevölkerung die Erfolge des "sehr effektiven Lockdowns" in der Corona-Krise aufs Spiel gesetzt werden. "Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand - das ideale Super-Spreading-Event", meint der streitbare Abgeordnete, der unter anderem in Harvard Epidemiologie studiert hat und die jüngsten Entwicklungen mit Sorge verfolgt. Die Länder können den Aufenthalt im öffentlichen Raum von bis zu zehn Personen oder den Angehörigen von zwei Hausständen gestatten. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fürchtet eine zweite Welle an Virus-Infektionen. Gerade die Polizei Berlin brauche mehr Wertschätzung durch die Politik, "dazu zählt natürlich auch Geld".
Source: Der Tagesspiegel June 08, 2020 15:22 UTC