Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess greifen Staat an - News Summed Up

Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess greifen Staat an


Am Mittwoch wurde mit Beginn der Schlussvorträge der Nebenklägervertreter die letzte Phase dieses seit nunmehr fast fünf Jahre dauernden Prozesses fortgesetzt. Damit lag er auf der Linie der Kölner Rechtsanwältin Edith Lunnebach, die zuvor schon angeführt hatte, die Ermittlungen seien durch „Wegschauen“, „Vertuschen“, „Bremsen“ gekennzeichnet gewesen. Doch nicht Böhnhardt oder Mundlos hätten den Einkaufskorb mit der mit Sprengstoff gefüllten Christstollendose in dem Geschäft in der Probsteigasse abgelegt, sondern eine „unbekannte Person“. Zudem habe der Vater der jungen Frau, die bei dem Anschlag lebensgefährlich verletzt wurde, weder Böhnhardt noch Mundlos eindeutig identifiziert. Aus „Staatsräson“ habe die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen auf die „Trio-These“ eingegrenzt, sagte er und verwies auf die Ergebnisse mehrerer Untersuchungsausschüsse, die gerade Zweifel an dieser These zuließen.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 15, 2017 19:30 UTC



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