Appell an Tokio aus Berlin - News Summed Up

Appell an Tokio aus Berlin


Die Rede ist von bis zu 200.000 Mädchen und Frauen aus 13 Ländern, die während des Pazifikkrieges von der kaiserlichen japanischen Armee als Zwangsprostituierte in Militärbordellen systematisch gequält worden waren. Die mitunter zynisch als »Trostfrauen« Bezeichneten sollten helfen, die »Disziplin, Moral und Kampfkraft der Truppen« zu heben, wie es der Kaiser ausdrückte. August 1991 wagte mit der Koreanerin Kim Hak Soon erstmals eines der Opfer den Schritt an die Öffentlichkeit. Auch in Berlin soll am heutigen Montag im Beisein von Frauen aus Korea, China und Japan an die zahllosen bereits verstorbenen Opfer erinnert werden. Von der südkoreanischen Öffentlichkeit und den hochbetagten ehemaligen »Trostfrauen« wird das Abkommen hingegen als eine Art Ablasshandel betrachtet, zumal die Zahlung aus Tokio nicht formell als Entschädigung eingestuft wurde.


Source: Junge Welt August 13, 2017 15:55 UTC



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