Arabische Filme auf der Berlinale: Der Krieg in mir - News Summed Up

Arabische Filme auf der Berlinale: Der Krieg in mir


Nach diesen ersten Reflexen auf die Flüchtlingssituation häufen sich nun die Beiträge, die Hintergründe vor Ort erkunden und Tiefenbohrungen vornehmen, politisch, psychologisch, historisch. Inszenierung von Isolation, Folter, TodesangstVor allem Hiam Abbas’ Figur verkörpert einen aus der Verzweiflung resultierenden Pragmatismus, eine schier unmöglich gewordene Menschlichkeit. Der marokkanische Filmemacher Hicham Lasri veranstaltet eine surreale Geisterstunde, in der die Tradition der Obrigkeitshörigkeit aufersteht; der Algerier Merzak Allouache folgt in seinem semidokumentarischen Film der jungen Journalistin Nedjma. Der 1986 in der Provinz angesiedelte psychedelische Trip „Headbang Lullaby“ ist arg aus der Form geraten: Ein Regierungsbeamter bewacht eine Autobahnbrücke zwischen zwei verfeindeten Dörfern, König Hassan II. Nahaufnahmen einer Männergesellschaft: Ihren Interviewpartnern spielt Nedjma ein Video vor, auf dem der Imam Chemseddinne, populär wie ein Rockstar, ein hocherotisches Paradies schildert.


Source: Der Tagesspiegel February 10, 2017 12:00 UTC



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