In Gruben darunter und neben dem Galgen stießen die Archäologen auf mehrere Skelette, zudem fanden sie verbrannte Knochenreste in Brandgruben auf dem Gelände. Das Gelände nahe der Gemeinde Allensbach sei im Vorfeld des Ausbaus der Bundesstraße 33 untersucht worden, sagt Hald. Schon zu der Zeit, als der Galgen genutzt wurde, habe er auf einer Lichtung nahe an einer Straße gelegen, sagt Hald. Denn die Hinrichtungsstätte sollte nicht nur gut erreichbar sein, sondern diente gleichzeitig auch der Abschreckung. Eine solche Hinrichtungsstätte zu entdecken und untersuchen zu können, sei etwas Besonderes und Herausragendes, sagt Hald.
Source: Suddeutsche Zeitung June 16, 2020 05:47 UTC