„Ungewöhnliche Filme mit unbekannten Schauspielern“, so hat der Schweizer Produzent Arthur Cohn einmal seine berufliche Strategie beschrieben. Schon aus der Liste dieser Titel kann man sehen, dass Cohn sich einer Vielzahl von Themen, Produktionsländern und Formen verschrieben hat. Die Sache mit den „unbekannten Schauspielern“ lässt sich pointiert auf jeden Fall auf seinen ersten Film beziehen, mit dem ihm ein echter Coup gelang. 1960 wagte Cohn, der einer jüdischen Familie aus Basel entstammt und über den Journalismus zum Film kam, die Finanzierung eines Expeditionsberichts aus Neuguinea. Ein Festredner zum heutigen neunzigsten Geburtstag von Arthur Cohn könnte über ihn sagen: Er ist ein Produzent, ein Filmemacher, und er verbindet Welten.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 04, 2017 13:45 UTC