Diego Cervero hat in dieser Saison schon sechs Tore für seinen Verein in der dritten Liga geschossen. "Als ich dann mit meinem Vater, der 45 Jahre lang Arzt war, und mit Mediziner-Kollegen gesprochen habe, merkte ich: Verdammt, das ist schlimm", sagt er. Sein Vater war ebenfalls Profisportler: Rafael Cervero hatte als Hammerwerfer in den Fünfzigerjahren Ambitionen, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren - dann entschied er sich für ein Berufsleben als Arzt. Weil er bis jetzt immer als Profifußballer arbeitete, hat er zwar noch keine Zulassung erhalten und als Arzt keine praktische Erfahrung. Bereits Mitte März bot er seine medizinische Unterstützung in der Corona-Krise öffentlich auf den Kanälen vom FC Barakaldo in den sozialen Medien an.
Source: Suddeutsche Zeitung April 25, 2020 20:48 UTC