Er, der um die Jahrtausendwende in zwei Tschetschenienkriegen gekämpft hatte und später im russischen Generalstab für die Ausbildung der Streitkräfte zuständig war. Dezember des vergangenen Jahres, stieg der 56-Jährige in sein weißes Auto der Marke Kia, um zur Arbeit zu fahren. Nach nur wenigen Metern Fahrt, so berichteten es später russische Medien, explodierte ein Sprengsatz unter dem Vorderteil des Wagens. Offiziell bekannt zu dem Anschlag hat sich bis heute niemand, doch nicht nur russische Behördenvertreter waren schnell überzeugt, dass die Spur nach Kyjiw führt. Nach fast vier Jahren Krieg sind die ukrainischen Geheimdienste mittlerweile berühmt-berüchtigt für spektakuläre Attentate gegen mutmaßliche Kriegsverbrecher auf russischem Boden.
Source: Der Tagesspiegel January 20, 2026 02:43 UTC