Die Aussicht auf Steuersenkungen, ein milliardenschweres Infrastrukturprogramm und die Deregulierung der Banken in den Vereinigten Staaten haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die dortigen Aktienindizes in letzter Zeit neue Rekordstände erreicht haben. Sie sorgen sich darum, dass Unternehmen, die einen großen Teil ihres Geschäfts in den Vereinigten Staaten machen, unter Trumps protektionistischen Vorhaben massiv leiden würden. Als Trump all jenen einen Strafzoll von 35 Prozent androhte, die ihre Fahrzeuge im benachbarten Mexiko bauen und auf dem amerikanischen Markt verkaufen, zeigte das prompt Wirkung: Die Autoaktien gerieten unter Druck. Sie profitieren davon, dass das Wirtschaftswachstum hierzulande robust ist, dass so viele Menschen Arbeit haben wie nie zuvor, dass die Löhne steigen und die Konsumlust groß ist. Deutsche Immobilienwerte haben sich lange stark entwickeltZu finden sind Firmen mit starker Verankerung im Inland weniger im Dax, in dem exportorientierte Unternehmen dominieren.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 20, 2017 13:41 UTC