Er setzte sich in Szene als einer, der den Datenkonzernen die Stirn bot. Wegen der Sommerpause und den Wahlen zum Bundestag wird seine Gesetzesidee zwar zunächst nur eine Idee bleiben, dennoch lohnt sich ein Blick. Ihm geht es im Kern um die Überprüfbarkeit von „Algorithmen“, damit die Grundlagen der von ihnen getroffenen Entscheidungen als „richtig, rechtmäßig und auch verhältnismäßig“ eingeschätzt werden können. Denn eine offene oder gar verdeckte Manipulation durch Software, die aufgrund genauer Profilierung von Menschen Entscheidungen trifft, muss der Politik Sorgen bereiten. Dabei ist die Frage, ob Software Menschen diskriminieren kann, nahezu trivial.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung July 09, 2017 21:00 UTC