Dabei offenbarte er Widersprüche in seiner Biografie, die er jahrzehntelang ignoriert hatte: Wilshaw ist schwul und jüdisch. Heute rechtfertigt er sich damit, dass hinter dem Begriff „Juden“ für ihn damals eine gesichtslose Masse gestanden habe. Erst als der überzeugte Rechte selbst Ziel seiner Kameraden wurde, habe er gemerkt, wie schlimm das sei. Aktiv gegen rechtsEin Schwuler mit jüdischen Wurzeln, der sich in der rechten Szene engagiert – Wilshaw sagt, ihm seien die Widersprüche bewusst. Wegen seiner Vergangenheit fühle er sich „entsetzlich schuldig“.
Source: Die Welt October 19, 2017 10:30 UTC