San FranciscoEs gebe da eine Person, die durch Snaps Börsengang nun nicht reich werde, scherzte der einflussreiche Investor Chris Sacca wenige Stunden nach dem Handelsstart der Bilderdienst-Mutterfirma an der Wall Street. Er habe die Mail damals leider nicht beantwortet, bedauert Sacca heute, also die Chance auf eine Snap-Beteiligung verpasst. Der Mann ist bereits Milliardär, doch dürfte er sich an einem Tag besonders darüber ärgern, an dem die junge Firma an der Börse alle Erwartungen übertraf. Das Start-up absolvierte den größten Börsengang seit dem chinesischen Online-Konzern Alibaba, der 2014 an der Wall Street 169,4 Milliarden Dollar erlöste. Snap profitiert an der Wall Street davon, dass die Börsianer das Start-up mehr nach dem Geschäftsmodell bewerteten als nach den Kennzahlen.
Source: Handelsblatt March 03, 2017 02:27 UTC