Annalena Baerbock widmet sich während ihrer ersten Afrika-Reise als Außenministerin dem Klimawandel. Die Erfahrung, wie sich 50 Grad eigentlich anfühlen, sei nicht schlecht, sagte Baerbock, sichtlich erschöpft von der Sonne. Um eine Hungerkrise in Niger und den angrenzenden Ländern zu vermeiden, müssten die Industriestaaten – auch Deutschland – die internationalen Hilfen in den nächsten Wochen deutlich erhöhen, sagte Baerbock. Die Siedlung in der Stadt Ouallam, die mit Unterstützung des deutschen Entwicklungsministeriums gebaut wurde, soll Menschen, die vom Terror zur Flucht gezwungen wurden, eine Perspektive für ein neues Leben ermöglichen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Migranten, die Niger auf ihrem Weg durchqueren, allerdings stark zurückgegangen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 15, 2022 08:21 UTC