Unter Zuhilfenahme von Karten und Lichtbildern erläuterte er die geologische Struktur der von der Bahn durchschnittenen Gebiete, in denen zwei schwierige Gebirgsstrecken, der Cilicische Taurus und das Amanusgebirge, zu überwinden sind. Die Verlängerung der von Dr. v. Siemens gegründeten Anatolischen Bahn über Konia hinaus, für die der Sultan 1899 die Konzession erteilt hatte, war ursprünglich als ein internationales Werk geplant, an dem sich insbesondere auch die Engländer und Franzosen beteiligen sollten. Gegenwärtig ist die Betriebslänge bis über 1000 Kilometer gediehen. Eine von Bagdad nach Norden gebaute Teilstrecke von 120 Kilometer ist den Engländern in die Hände gefallen. Die Bahn ist bei weitem das größte deutsche Auslandsunternehmen, und es ist schon annähernd eine halbe Milliarde Mark darin angelegt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 25, 2018 12:45 UTC