New York, DüsseldorfDie Klägeranwälte im dritten Prozess um das glyphosathaltige Mittel Roundup haben die Jury aufgefordert, den Monsanto-Käufer Bayer mit einer Milliarde Dollar (890 Millionen Euro) zu bestrafen. Das wäre deutlich mehr als die 159 Millionen Dollar, zu denen Bayer in den ersten beiden Prozessen verurteilt wurde. Er wirft Monsanto, das heute zu Bayer gehört, vor, wissenschaftliche Studien „manipuliert und fabriziert“ zu haben. Monsanto gehört seit Juni 2018 zur Bayer AG, die nach der Übernahme auch die Rechtsrisiken des US-Konzerns tragen muss. Gegen das erste Urteil in San Francisco, in dem Bayer zu 79 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt wurde, hat der Konzern inzwischen Berufung eingelegt.
Source: Handelsblatt May 09, 2019 03:06 UTC