Kommentar von Lisa SchnellEin Signal für Aufbruch und Erneuerung will Ministerpräsident Markus Söder mit seinem neu berufenen Kabinett setzen. Besonders weiblich allerdings fällt sein Aufbruch nicht aus und auch seine Ankündigung, Sachverstand zähle mehr als Seilschaften, kann er nicht halten. Ein wenig jünger ist das Kabinett, gut. Mit dem Abschied von Spaenle gewinnt Söder Glaubwürdigkeit, die er mit seiner Wahl für das Landwirtschaftsministerium gleich wieder verliert. Indem Söder die Asylpolitik aus dem Sozialministerium in das Innenministerium verlegt, offenbart er seinen Blick auf Zuwanderung und Integration.
Source: Suddeutsche Zeitung March 21, 2018 23:03 UTC