Allein 2016 soll die Deutsche Bank für ihre Kunden über eine Tochterfirma mehr als 300 Millionen Euro in Briefkastenfirmen verwaltet haben. Ist es wirklich in Ordnung, wenn kundige Mitarbeiter der Deutschen Bank dabei helfen, Milliarden durch Steueroasen zu schleusen? Die Deutsche Bank muss sich dies nicht nur im Fall der Panama Papers fragen lassen, sondern auch im Fall der Danske Bank. Über eine Filiale der dänischen Bank in Estland wurden 200 Milliarden Euro gewaschen, es ist der größte Geldwäsche-Skandal, den es je gab. Der Löwenanteil des Geldes, etwa 130 Milliarden Euro, wurde von Estland aus über die Deutsche Bank weitergeleitet.
Source: Suddeutsche Zeitung November 29, 2018 20:03 UTC