Gerne hätten Todt und Trainer Markus Gisdol den Hoffenheimer Eugen Polanski oder den Augsburger Dominik Kohr geholt. Todt hat zudem die vom Trainer nicht mehr benötigten Alen Halilović, Cléber und Emir Spahić von der Gehaltsliste bekommen. Auch der als Sparkommissar angetretene Vorstandschef Heribert Bruchhagen ist schon beim dritten Transfer seiner Amtszeit erheblich ins Risiko gegangen. Seit dem wackeren David Jarolim und dem Spieleröffnungsgenie Zé Roberto (der Walace übrigens empfohlen hat) auf der Doppelsechs gab es nur Gewurschtel in der Mittelfeldzentrale. Bleibt für den HSV zu hoffen, dass der Zehn-Millionen-Euro-Mann Walace als derjenige im Gedächtnis bleibt, der die ewigen Sorgen im defensiven Mittelfeld beseitigt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 03, 2017 14:37 UTC