Von Hausbesuchen, "visites domiciliaires", spricht die belgische Regierung, die flämische Version lässt sich mit "Wohnungsbetretungen" übersetzen. Sie dürfte Zwang anwenden und die Räume nach Dokumenten durchkämmen. Selbst in der Partei von Premier Charles Michel, der eine Koalition aus Liberalen, Christdemokraten und den flämischen Nationalisten von der N-VA führt, regt sich Widerstand. Helfer sagen: Die meisten Migranten, die das Land verlassen sollen, kooperieren mit der PolizeiDer Umgang Belgiens mit Flüchtlingen hat mehrmals Kritik ausgelöst. Die meisten, die zum Verlassen des Landes aufgefordert würden, kooperierten mit der Polizei.
Source: Suddeutsche Zeitung February 01, 2018 17:48 UTC