Betroffen sind die an der Festnahme beteiligten Beamten, vor allem aber jener Polizist, der mehrfach auf den am Boden festgehaltenen Sudanesen eingetreten hat. Das für Beamtendelikte zuständige Dezernat des Landeskriminalamtes hat zu klären, ob und inwieweit der Einsatz von Gewalt verhältnismäßig war. Zu klären sei, ob bei der Festnahme „rechtlich sauber und verhältnismäßig gearbeitet wurde“. „Es widert mich an, wenn Personen zielgerichtet Flaschen und Steine auf die Polizei bei einer Festnahme werfen“, sagte Schreiber. Zwangsmaßnahmen wie bei der Festnahme am Kottbusser Tor seien von dem Willen getragen, die Rechtsordnung durchzusetzen.
Source: Der Tagesspiegel September 28, 2018 16:11 UTC