Hackerangriff auf BundestagEIN KOMMENTAR Von Reinhard Veser- 20:50Die Kreml-Mauer (links) und der Rote Platz mit Basilius-Kathedrale und Kaufhaus GUM bei Nacht. Bild: dpaDie Bundesregierung muss nach den Ermittlungen zu dem Hackerangriff auf den Bundestag deutliche Worte nach Moskau richten. Unmittelbare Folgen wird der Haftbefehl des Bundesgerichtshofs gegen den mutmaßlichen russischen Agenten nicht haben, der nach den Erkenntnissen deutscher Ermittler hinter dem Hackerangriff auf den Bundestag vor fünf Jahren stand. Kurzfristig mag man damit unangenehmen diplomatischen Verwicklungen und wüsten propagandistischen Angriffen aus Russland aus dem Weg gehen. Höfliche Zurückhaltung oder gar Schweigen kommen bei ihnen als Einladung an, so weiter zu machen, wie bisher.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 05, 2020 18:45 UTC