In der aufgeheizten Debatte über die mögliche Enteignung großer Wohnungsunternehmen in Berlin meldet sich nun auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) zu Wort. „Ich sehe die Initiative ,Deutsche Wohnen enteignen‘ sehr kritisch“, sagte Müller im Gespräch mit der F.A.Z. Es geht darum, ob der Senat Unternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen enteignen sollte. Vor allem der börsennotierte Konzern Deutsche Wohnen wird in Berlin kritisch gesehen, er ist mit rund 115.000 Wohnungen der größte private Vermieter in der Stadt. In den vergangenen Wochen stellte sich vor allem die Linkspartei, mit der Müller zusammen mit den Grünen regiert, hinter die Enteignungsinitiative.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 17, 2019 17:41 UTC