„Das ist ökonomisch ein vergeudetes Potenzial“, sagte Heino von Meyer, Leiter des OECD Berlin Centers, am Dienstag bei der Vorstellung der Studie „Bildung auf einen Blick“. Doch anderen Ländern wie Kanada, die Tschechische Republik, Korea, Polen und Slowenien ist es gelungen, den Anteil der Nicht-Ausgebildeten auf unter zehn Prozent zu senken. Unter den im Ausland geborenen jungen Erwachsenen ist jeder Vierte weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Deutschland und Österreich sind die beiden Ländern mit den größten Unterschieden beim Bildungsstand der im Inland und im Ausland Geborenen, kritisiert die OECD. Bei jenen, die über tertiäre Bildung verfügen, also einen Hochschulabschluss haben oder Handwerksmeisterin sind, liegt die Quote bei 91 beziehungsweise 90 Prozent.
Source: Der Tagesspiegel September 11, 2018 09:16 UTC