Ein Grund dafür ist die vergleichsweise günstige Stromerzeugung, die in Island fast ausschließlich aus erneuerbaren Energien wie Erdwärme oder Wasserkraft erfolgt. Eon-Chef Johannes Teyssen hatte Ende Januar auf der Handelsblatt-Energietagung den Stromverbrauch als positiv für die Energieerzeuger hierzulande gesehen. „Was ich faszinierend finde, ist der Energieverbrauch – die verschlingen Unmengen an Strom“, merkte Teyssen nicht ganz ernst gemeint an. Der Energiemanager warnte zugleich: Bis 2020 könnte die Herstellung von Bitcoins „so viel Strom verschlingen, wie heute die ganze Welt verbraucht“. Das unvermittelte Wachstum der „Miner“ in Island hat auch den Abgeordneten Smári McCarthy von der Piratenpartei auf den Plan gerufen.
Source: Handelsblatt February 13, 2018 10:09 UTC