Im Klartext: Es war zu wenig Strom vorhanden, um die Nachfrage zu decken. Nur mit kurzfristigen Stromimporten aus dem Ausland konnte das Netz stabil gehalten werden. Die vier Übertragungsnetzbetreiber sind für die überregionalen Stromautobahnen zuständig, die den Strom über weite Entfernungen transportieren, ehe er in den regionalen Netzen verteilt wird. „Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“, teilten die Netzbetreiber in ihrer Stellungnahme mit. Die Folge war ebenfalls dramatisch: Der Preis für eine Megawattstunde dieser Regelenergie schoss am vergangenen Samstag zwischenzeitlich auf fast 40 000 Euro nach oben.
Source: Handelsblatt July 02, 2019 09:40 UTC