Nur eine neue Regierung ist auch dreieinhalb Wochen nach der Wahl noch nicht in Sicht. Sollten die Verhandlungen mit den Grünen scheitern, die Hofer als "Weltuntergangssekte" schmähte, dann würden die Freiheitlichen die "Lage neu bewerten". Sonderlich attraktiv dürften diese jedoch in ihrer derzeitigen Verfassung bei der Partnerwahl für Sebastian Kurz nicht sein. Stolpersteine liegen da reichlich auf dem Weg von der Klimapolitik über Bildung und Soziales bis hin zum künftigen Kurs bei der Migration. In einer vom Standard in Auftrag gegebenen Umfrage erklären 53 Prozent der Befragten, dass eine Koalition aus ÖVP und Grünen "positiv für Österreich" sei.
Source: Suddeutsche Zeitung October 22, 2019 17:03 UTC