Weil er bei der Wahl in der brandenburgische Stadt verloren hat, kämpft er nun vor Gericht gegen den Tourismusverein und die amtierende Majestät Antonia I. Da ist die Aussicht auf Macht, Ansehen, Unsterblichkeit - oder eben, wie im Fall der Gubener Apfelkönigin, auf einen Trockenblumenstrauß und ein Krönchen. Am Dienstag, zu Beginn der Verhandlung, tat der Maurer und Hobbytrödler Steidel seinen Ärger kund: "Die Wahl wurde manipuliert!" Ganz sicher sei er sich aber, dass die Wahl ganz anders ausgehen hätte können. Das hätte die Gubener, die ihren Apfelkönig per Stimmzettel wählen, vielleicht umgestimmt, sagt Steidel: "Immerhin wird der Apfelkönigin ja ein Auto gestellt."
Source: Suddeutsche Zeitung August 22, 2017 16:57 UTC