Der Antrag der britischen Regierung auf eine Verschiebung des Brexittermins ist am Samstagabend in Brüssel eingetroffen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet mit Verweis auf einen Insider, dass Johnson einen zweiten Brief nach Brüssel geschickt haben soll, in dem er mitteile, dass er selbst keine Verschiebung wolle. Eine Mehrheit der Abgeordneten hatte aber gegen den Wunsch der Regierung gestimmt, den zwischen Johnson und Brüssel vereinbarten Austrittsvertrag schon jetzt zu billigen. Jetzt sei es an der britischen Regierung, "uns so bald wie möglich über die nächsten Schritte zu informieren". Johnson hatte direkt nach dem Unterhaus-Votum gesagt, er sei nicht dazu verpflichtet, mit Brüssel über eine Verlängerung zu verhandeln.
Source: Suddeutsche Zeitung October 19, 2019 21:16 UTC