(Foto: dpa)Es ist ein schwüler Donnerstagmorgen in der Londoner City. Über Nacht ist eine hochsensible Nachricht durchgesickert: Das Frankfurter Geldhaus will einen erheblichen Teil seiner Handelsaktivitäten aus der City nach Frankfurt verlagern. Ein Plan, der hier nicht gerade für Begeisterung sorgt: „Ich würde nicht nach Frankfurt umziehen, die Stadt ist einfach zu klein“, schimpft ein junger Londoner Deutsch-Banker. Zu klein, zu langweilig, zu deutsch, mit diesen Vorurteilen muss die Stadt am Main schon seit langem kämpfen. Mindestens genauso lange hegt Frankfurt aber den Ehrgeiz, endlich den Aufstieg...
Source: Handelsblatt July 06, 2017 16:30 UTC