Russland experimentiere weiterhin mit Nervengiften, sagt der britische Botschafter in Berlin unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste. „Wir wissen schon, dass die russischen Behörden experimentiert haben, wie man dieses Nervengift am besten einsetzt, um Menschen zu töten“, sagte Wood. Bekannt sei auch, dass der russische Staat Menschen wie Skripal als Ziele von Anschläge betrachte. „Wir haben eine starke Einschätzung, dass es höchstwahrscheinlich ein Anschlag des russischen Staates war, und deshalb mussten wir alle gemeinsam reagieren“. Es gebe genug Belege für Russlands Verantwortung im Fall Skripal, und die habe Großbritannien mit seinen Verbündeten geteilt, die sie überzeugend fanden.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 06, 2018 06:33 UTC