Das britische Pfund ist zum ersten Mal seit dem Jahr 1985 unter die Marke von 1,14 US-Dollar gefallen, und notiert aktuell sogar bei 1,1354. Die Kombination aus Dollar-Stärke und Rezessionsangst für Großbritannien belastet offenbar das Pfund. Das britische Pfund ist in diesem Jahr um etwa 16 % gefallen und steuert damit auf den erst vierten zweistelligen Jahresrückgang gegenüber dem Greenback seit 1992 zu. Die derzeitige Schwäche hat laut Bloomberg Gerüchte ausgelöst, dass das Pfund Sterling wie ein Schwellenmarktwert aussieht, und dass eine ausgewachsene Währungskrise möglich ist. George Soros machte einen geschätzten Gewinn von 1 Milliarde Dollar und wurde als „der Mann, der die Bank of England ruinierte“ bekannt.
Source: Die Welt September 18, 2022 13:44 UTC