Die Dienstvilla von Bundespräsident Steinmeier gehörte einst einem SS-Mann, der sie einem jüdischen Eigentümer unter Wert abgekauft hatte. AnzeigeMit einem dreiteiligen Gedenkkonzept reagiert das Bundespräsidialamt auf Kritik, die Geschichte der Dienstvilla von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Berliner Pücklerstraße 14 unzureichend aufgearbeitet zu haben. Es wird aus drei Teilen bestehen. Ob das eine gute Entscheidung ist, bleibt abzuwarten. Denn der Kölner Künstler Günter Demnig, der das Konzept der Stolpersteine entwickelt hat, legt Wert darauf, sie vor der letzten frei gewählten Adresse von NS-Verfolgten zu verlegen.
Source: Die Welt November 16, 2017 18:00 UTC