Bundespräsident in Israel: Symbolpolitik statt Provokation - News Summed Up

Bundespräsident in Israel: Symbolpolitik statt Provokation


Regierungskonsulationen Im Februar 2017 verschiebt Merkel ein für den Frühling geplantes Treffen der Bundesregierung mit der israelischen Regierung auf kommendes Jahr. Als er den Bau weiterer israelischer Siedlungen in den Palästinensergebieten und den „Boykott“ des Gazastreifens kritisiert, rufen Parlamentarier der rechten Siedlerpartei „Schande“ und verlassen unter Protest den Saal. Als ehemaliger Spitzendiplomat kennt er die israelischen Empfindlichkeiten und weiß zu rügen, ohne seine Gastgeber vor den Kopf zu stoßen. Auch das hat Symbolkraft, war Arafat an seinem Lebensende doch faktisch von Israel unter Hausarrest gesetzt worden, weil er als Terrorist galt, der den Frieden verhinderte. Anders als Netanjahu sehen sie Menschenrechtsorganisationen „in einer Zeit der Verzweiflung als Hoffnung für Israel“.


Source: Handelsblatt May 06, 2017 14:48 UTC



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