AnzeigeBerlin (dpa) - Die Bundeswehr-Denkfabrik GIDS erwartet in Folge der Corona-Pandemie weitreichende Konsequenzen für die Sicherheitspolitik und einen Wiederaufbau strategischer Reserven. «Um strategische Autonomie zurückzugewinnen, muss in Zukunft mehr auf die Diversität der Zulieferer, auf Vorratshaltung und die Vermeidung von Redundanzen geachtet werden. Das Institut nennt sieben Thesen und Handlungsempfehlungen: So eröffne die Corona-Pandemie vermutlich Chancen für die Außen- und Sicherheitspolitik, «weil sich Handlungsräume zwischen den Akteuren ergeben, die vorher undenkbar waren». Dem Thema des weltweiten Gesundheitsschutzes und der Frühwarnsysteme müsse generell mehr strategische Beachtung geschenkt werden. «Wir brauchen eine ehrliche Auseinandersetzung über Deutschlands strategische Reserven», schreiben die Autoren weiter.
Source: Die Welt April 04, 2020 04:18 UTC