Allein im vergangenen Jahr wurden mindestens 3800 Zivilisten in Afghanistan getötet. Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen seien auf diese Weise im vergangenen Jahr mehr als 500 Zivilisten getötet worden, kritisiert die UNO. Seit Beginn der UN-Zählung vor zehn Jahren wurden in Afghanistan mindestens 32 000 Zivilisten getötet und rund 60 000 verletzt. Im Jahr 2017 kamen - trotz abnehmender Anzahl in den Einsatz geschickter Soldatinnen und Soldaten - 170 und im vergangenen 182 Neuerkrankungen hinzu. Ein Forscherteam des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) hat Soldaten, die in Afghanistan gedient haben, über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren untersucht.
Source: Neues Deutschland February 25, 2019 16:07 UTC