BerlinIm Ringen um den Auftrag für das milliardenschwere neue Raketenabwehrsystem der Bundeswehr hat ein Konsortium aus den Rüstungskonzernen MBDA und Lockheed Martin ein lange erwartetes Angebot vorgelegt. Die Bundeswehr sei von der technologischen Überlegenheit des Systems von MBDA überzeugt, hieß es 2017 aus dem Ministerium. Beide Firmen hatten zwar schon zuvor bei der Raketenabwehr zusammengearbeitet, Lockheed ging damit aber auch in die Haftung für das Projekt. MBDA hält an dem Joint Venture einen Kapitalanteil von 60 und Lockheed die restlichen 40 Prozent. Mehr: Die Chefin des weltgrößten Rüstungskonzerns Lockheed Martin glaubt an die Nato – anders als Trump: Amerikanisch-europäische Industriekooperationen würden das Bündnis weiter stärken.
Source: Handelsblatt June 24, 2019 09:53 UTC