Der CDU-Politiker Jens Spahn hat die urbanen Milieus in Metropolen wie Berlin als „elitäre Hipster“ kritisiert, die „eine völlig neue Form der Parallelgesellschaft“ darstellen: „Wir erleben, wie sich elitäre Hipster gegenüber den Normalbürgern abschotten. Das ist nicht weltoffen, sondern provinziell“, so Spahn in einem Beitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Die Opfer der „elitären Hipster“, die lediglich Englisch sprechen würden, seien dabei sowohl diejenigen Deutschen, die des Englischen nicht so mächtig sind, als auch Zuwanderer. Und weiter: „Versailles und die französische Kultur galt damals als Maß aller Dinge. Die Verwendung der Fremdsprache diente aber auch immer der Distinktion, der bewussten Abgrenzung zu den Unkundigen in den anderen Klassen: Bedienstete, Handwerker und Bauern sprachen kein Französisch.
Source: Der Tagesspiegel August 23, 2017 13:07 UTC