Dass der Friedrich plötzlich aufgezeigt hat, sagt einer aus der CDU im Hochsauerlandkreis, das habe ihn schon überrascht. Denn dass Friedrich Merz ein Bundestagsmandat in seinem alten Wahlkreis anstreben könnte, war bis vorige Woche überhaupt kein Thema – nicht einmal für Merz selbst. Sensburg hatte den Wahlkreis 2009 übernommen, nachdem sich Merz frustriert aus der Politik zurückgezogen hatte, und ihn seither drei Mal direkt gewonnen. In der heimatlichen „Westfalenpost“ bekundete Merz erst einmal nur, einem Mandat „nicht abgeneigt“ zu sein. Schließlich gab es sogar drei Interessenten – neben Merz und Sensburg Bernd Schulte, den der Ortsverband Meschede am Freitag ins Rennen schickte.
Source: Der Tagesspiegel March 02, 2021 15:29 UTC