Monatelang hatten Misstöne aus München den Wahlkampf des Kanzlerkandidaten Armin Laschet aus dem Takt gebracht. Die CSU hat sie genutzt; ihr Chef, Markus Söder, hat es geschafft, gegen Laschet nicht zu sticheln. Die CSU hat gesehen, wohin die Tritte gegen Armin Laschet führen: zu 28 Prozent in den Umfragen in Bayern. Es tut vorerst nichts zur Sache, denn offenbar hat der Blick in den Abgrund sogar Söder erschreckt. Für sie „zum Mitschreiben“, so Söder: „Wir wollen Armin Laschet als Kanzler haben statt Olaf Scholz.“Nun geht es also gemeinsam gegen die SPD.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 12, 2021 10:05 UTC