Caren wills wissen: Moderatorin Caren Miosga gibt zweieinhalb Wochen vor ihrem ersten ARD-Sonntagstalk im "Spiegel"-Interview einen Vorgeschmack darauf, was in ihrer Sendung anders laufen soll als bei Vorgängerin Anne Will. "Wir wollen keinen Krawall inszenieren, wir möchten die Runde nicht so besetzen, dass alle einander die Köpfe einhauen", sagt Miosga im Gespräch mit Alexander Kühn. So oft es geht, wolle Miosga die Sendung mit Einzelgesprächen beginnen: "Ich glaube, dass Politikerinnen und Politiker anders antworten, wenn sie nicht das Gefühl haben, dass in der Runde lauter Rottweiler lauern, die sich gleich auf sie stürzen." Auch Vertreterinnen der AfD will Miosga zu ihrem Talk einladen, schränkt aber ein: "Das gilt allerdings nicht für jeden und jede aus dieser Partei. Dem Vorwurf, eine Einladung in Talkshows würde populistischen Parteien eine Bühne bieten, die sie größer mache, widerspricht Miosga: "Ich glaube, die brauchen ARD und ZDF nicht.
Source: Der Tagesspiegel January 04, 2024 03:26 UTC