Er bat Berlins Senatskanzlei, künftig die Pflege- beziehungsweise Ersatzkosten zu übernehmen, die er auf jährlich 15.000 Euro schätzt. Die Beflaggung zeige die „Hauptstadtrolle“ Berlins und habe „mit einer bezirklichen Aufgabe herzlich wenig zu tun“, sagt Schruoffeneger. Doch die Senatskanzlei ließ ihn abblitzen. Ein Sprecher sagt: „Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Schmuckbeflaggung des Jakob-Kaiser-Platzes im Jahre 2005 beschlossen. Dagegen erinnert sich die Senatskanzlei an eine Vereinbarung, wonach die Länder „einmalig drei Flaggen unentgeltlich zur Verfügung stellen und danach die dauerhafte Finanzierung dem Bezirk obliegt“.
Source: Der Tagesspiegel April 06, 2018 13:30 UTC