Die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement Chebli hat zuletzt einiges in die Wege geleitet, um Abhilfe zu schaffen. Mit dem geplanten Berliner Programm sei ein erster Schritt getan, sagt Sawsan Chebli. Denn auch viele gemeinnützige Organisationen blickten wenig optimistisch in die Zukunft: Durch vermuteten Mitgliederschwund und das Wegbrechen von Spenden und Sponsoringpartnern drohen auch hier große Finanzierungslücken, warnt Chebli. Somit ist die engagierte Bürgergesellschaft laut der Studie in Berlin zugleich Akteurin wie auch Leidtragende der Krise. Zusammengenommen, brauchen „existenzbedrohte Organisationen Zugang zu finanzieller Soforthilfe und Unterstützung bei der Bewältigung der finanziellen Langzeitfolgen“, so eine Folgerung aus der Untersuchung, die Sawsan Chebli wiedergibt.
Source: Der Tagesspiegel May 27, 2020 16:30 UTC