Das Direktorium hatte im Juni entschieden, den Belgier Stéphane Rottier ohne Stellenausschreibung für den Posten zu ernennen. Der Vorgang, über den das Handelsblatt berichtet hatte, sorgte bei Arbeitnehmervertretern für Protest. Aus Sicht der Personalvertreter weckte das den Verdacht der Vetternwirtschaft. Die EZB dagegen begründete die Aufwertung der Stelle damit, dass man die Tätigkeit in Brüssel stärken und das Gehalt an das des Leiters des Büros in Washington angleichen wolle. Darauf landen Bewerber, die für einen Posten als geeignet eingestuft, aber bislang nicht berücksichtigt wurden.
Source: Handelsblatt October 21, 2016 15:52 UTC