Sie wollten Druck auf die Politik ausüben, eine Debatte anstoßen - "eine Welle machen", wie Christine Finke das nennt. Zurück in ihrer Wohnung, zeigt sie auf den Stapel Glücksbärchi-Hefte, der am Kopfende des massiven Esstisches liegt. Für sie ist die Antwort leicht: "Es macht Sinn." Bloggen ist für sie nichts, was irgendwo zwischen Kloputzen und Kinderbuch-Texten auf der To-do-Liste steht und Kraft raubt - im Gegenteil. Wer ihr auf Twitter folgt, bekommt den Eindruck, sie ist da immer, so schnell reagiert sie.
Source: Suddeutsche Zeitung May 08, 2017 10:07 UTC