Sie hat eine Beziehung mit dem deutlich älteren Schauspieler Georg, die aber auf Dauer die erotische Komponente vermissen lässt. Aber es ist nun mal so passiert und es ist die offene und ehrliche Art wie Uli Lust ihre Geschichte erzählt, die den Comic so gut macht. Thema ist immer irgendwie die Leere zwischen den Menschen, ihre Kälte, die sich in Zynismus und oft auch in Gewalt äußert. Und seine Figuren sind immer Außenseiter, durch deren Blick er die amerikanische Gesellschaft seziert. Das alles kombiniert er mit seiner ganz eigenen stilistischen Meisterschaft als Comickünstler.
Source: Der Tagesspiegel December 18, 2017 17:37 UTC