Das sind einige der ersten akuten Folgen der Coronakrise für deutsche Comicverlage. „Die weiträumige Schließung des stationären Handels macht sich sehr deutlich bemerkbar“, sagt auch Max Schlegel, Sprecher des Splitter-Verlages in Bielefeld. Viele Verlage - hier ein Foto vom Comic-Salon 2016 - müssen wegen der Coronakrise umplanen. Wie nahezu alle anderen Comicverlage arbeitet man auch bei Carlsen derzeit dezentral vom Homeoffice aus und kommuniziere über digitale Kanäle. „Wir rechnen in den kommenden Wochen zwar mit Umsatzrückgang, aber nach heutigen Stand wird es weder personelle wie programmatische Auswirkungen haben.“Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für das Personal der deutschen Comicverlage unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen.
Source: Der Tagesspiegel March 31, 2020 15:16 UTC