Im Euroraum werde das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2020 um durchschnittlich 7,7 Prozent schrumpfen, in der Gesamt-EU um 7,4 Prozent. Dem werde im kommenden Jahr aber ein kräftiges Plus von 6,3 (Eurozone) und 6,1 (Gesamt-EU) gegenüberstehen, heißt es in der Prognose. So soll die Wirtschaft in Griechenland (minus 9,7 Prozent), Italien (minus 9,5) und Spanien (minus 9,4) fast zweistellig einbrechen, während das Minus etwa in Polen (minus 4,3) vergleichsweise gering ausfallen soll. Vor allem in Italien rechnet die Kommission für das Folgejahr auch nicht mit einem erheblichen Rückgang der Schuldenquote. Für Deutschland rechnet die Kommission mit 75,6 Prozent in diesem und 71,8 Prozent im kommenden Jahr.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 06, 2020 09:22 UTC