Wie hoch die über die Verwaltung von SenGPG gelaufenen pandemiebedingten Mehrausgaben sind, ist noch nicht geklärt. Dem Krisenstab der Gesundheitsverwaltung arbeiten viele Beschäftigte des Hauses zu. Diese pandemiebedingten Aufgaben hätten so viel Personalkapazität gebunden, dass die Senatsverwaltung „teilweise nicht mehr handlungsfähig ist“, schreiben die Personalräte in dem Schreiben, das dem Tagesspiegel vorliegt. Personalräte fordern Auflösung des KrisenstabsEinen Vorschlag, was die Gesundheitsverwaltung als eine wesentliche Konsequenz veranlassen sollte, unterbreiten die Personalräte: den Krisenstab aufzulösen und die Aufgaben in die zuständigen Abteilungen überführen. Ein Krisenstab sei normalerweise „auf eine kurzfristige Intervention bei gesundheitlichen Großschadenslagen ausgerichtet und kann keine dauerhafte Struktur ersetzen“, schreiben die Personalräte.
Source: Der Tagesspiegel July 28, 2021 16:18 UTC