Bestsellerautor Paolo Giordano hat ein Tagebuch zur Corona-Krise in Italien geschrieben: Er hat – wie alle seine Landsleute – einen Traum: Normalität. Auch sein jetzt in 20 Ländern zeitgleich erscheinendes Corona-Tagebuch mit dem Titel „In Zeiten der Ansteckung“ beginnt mit Mathe. Ende Februar konnte man auch in Rom, wo Giordano lebt und schreibt, noch denken: „in einer Woche ist alles vorbei“. Für echte Literatur ist es zu frühAnzeigeDie Stunde der Literatur schlägt bekanntlich erst dann, wenn die Gegenwart sich längst erledigt hat. In diesem unsichtbaren Würgegriff möchten wir zur Normalität zurückkehren, fühlen wir, dass wir das Recht dazu haben.
Source: Die Welt April 11, 2020 03:33 UTC