Der studierte Mathematiker und Software-Entwickler aus Inning hat die örtliche Grundschule mit Kohlendioxid-Warnampeln ausgerüstet, die er an seinem 3-D-Drucker produziert und selbst gelötet hat. Die Sensoren der Geräte zeigen an, wann das Lüften in Klassenzimmern wegen der Coronavirus-Ansteckungsgefahr notwendig ist. Danach folgen für Lehrerzimmer und Fachräume fünf weitere Ampeln, die das Infektionsrisiko über Aerosole, also feinste Tröpfchen in der Luft, vermindern sollen. Nachdem sich die Testampel in verschiedenen Klassen in der wochenlangen Probephase bewährt hatte, fackelte die Schulleitung nicht lange und griff zu. Wenn die Ampel beispielsweise nach 13 Minuten gelb aufleuchte, werde es Zeit, für einige Minuten kräftig zu lüften, sagt Konrektorin Anja Wagatha.
Source: Suddeutsche Zeitung November 19, 2020 10:29 UTC